Zum Inhalt springen
Aszendra English
Funktionen

Gebaut, nicht zusammengesteckt

Was Aszendra kann — und warum es jeweils so gebaut ist. Das Zweite ist meist das Interessantere.

  • Werbeblocker eingebaut
  • Passwort-Tresor als eigener Prozess
  • Schlafende Tabs
  • Keine Konten
  • Keine Telemetrie
  • macOS und Windows
Schutz

Der Werbeblocker gehört zum Programm

Filterlisten laufen im Hauptprozess und greifen, bevor eine Anfrage das Gerät verlässt. Kein Nachinstallieren, kein Store, kein fremder Programmcode mit Zugriff auf jede Seite, die du öffnest.

Der verbreitetste Weg, einen Browser zu übernehmen, führt heute über eine gekaufte oder gekaperte Erweiterung. Diesen Weg gibt es hier für den Blocker nicht.

Der Werbeblocker Fünf Anfragen laufen nach rechts. Drei enden an einer senkrechten Linie, die für die Filterlisten steht; zwei kommen durch. Filterlisten
Passwörter

Der Tresor ist ein eigenes Programm

Nicht aus Geschmack: Alles, was im Hauptprozess läuft, teilt sich den Speicher mit jedem mitgelieferten Paket — bei einem Electron-Programm schnell einige hundert. Der Tresor ist deshalb ein getrenntes Rust-Programm. Die Verständigung läuft zeilenweise über JSON, mehr Berührungsfläche gibt es nicht.

Das Master-Passwort verschlüsselt nicht die Daten, sondern über Argon2id nur einen zufälligen Tresorschlüssel. Ein Passwortwechsel kostet deshalb eine Neuverpackung statt einer Neuverschlüsselung.

Jeder Eintrag wird einzeln verschlüsselt, mit seiner eigenen Kennung als zusätzlichem Datum — damit lässt sich kein Eintrag gegen einen anderen austauschen.

Die Schlüsselhierarchie des Tresors Das Master-Passwort verschlüsselt über Argon2id nur einen zufälligen Tresorschlüssel. Derselbe Schlüssel hängt zusätzlich unter einem Wiederherstellungscode. Erst dieser Schlüssel verschlüsselt die einzelnen Einträge. Master-Passwort verlässt nie den Rechner Argon2id · 64 MiB Tresorschlüssel Wiederherstellungscode derselbe Schlüssel jeder Eintrag einzeln verschlüsselt · XChaCha20-Poly1305
Speicher

Vierzig Tabs kosten nicht vierzig Prozesse

Ein Hintergrund-Tab, der zwanzig Minuten nichts getan hat, gibt seinen Renderer-Prozess zurück. Die Navigationsgeschichte des Tabs bleibt, der Speicher wird frei.

Umgekehrt bekommt ein wiederhergestellter Tab erst beim ersten Klick einen Prozess: Eine Sitzung mit vierzig Tabs startet so schnell wie eine mit einem. Einstellbar über suspendAfterMinutes; 0 schaltet es ab.

Tab-Suspension Vierzig offene Tabs als Raster. Drei sind hell hervorgehoben und wach, die übrigen stehen matt und haben ihren Speicher zurückgegeben. 40 offene Tabs wach schläft, Speicher zurückgegeben
Übersicht

Die Konstellation

Strg+Tab beziehungsweise ⌘K öffnet eine Sternkarte aller offenen Tabs. Der aktive steht in der Mitte, alles andere in Ringen darum, und Linien verbinden Tabs, die einander geöffnet haben.

Entladene Tabs stehen matt, mit ihrem letzten Bild — damit ist zum ersten Mal sichtbar, was das Speicherbudget tatsächlich tut.

Die Anordnung ist deterministisch. Eine Physiksimulation sähe bei jedem Öffnen anders aus und zerstörte genau die räumliche Erinnerung, von der die Ansicht lebt.

Die Konstellation Alle offenen Tabs als Sternkarte: der aktive Tab in der Mitte, die übrigen in zwei Ringen darum. Linien verbinden Tabs, die einander geöffnet haben; zwei entladene Tabs stehen matt.
Adressleiste

Es springt nichts

In Ruhe zeigt die Leiste die Seite als Text: Host hervorgehoben, Pfad gedämpft, bei unverschlüsseltem HTTP ein Hinweis „Nicht sicher". Auf ⌘L oder einen Klick tritt an exakt dieselbe Stelle ein Eingabefeld — gleiche Höhe, gleicher Rand, gleicher Abstand.

Zur Auswahl stehen DuckDuckGo (Vorgabe), Startpage, Brave Search, Ecosia, Qwant, Google und Bing — in dieser Reihenfolge, und das ist keine Rangliste, sondern eine Haltung: erst die, die nicht mitschreiben.

Der Vorschlag nennt die gewählte Maschine. Wohin eine Eingabe geht, gehört dorthin, wo man sie abschickt — sonst merkt man es erst an den Ergebnissen.

Die Adressleiste Oben die Leiste in Ruhe: der Host hervorgehoben, der Pfad gedämpft. Darunter dieselbe Leiste beim Tippen, an derselben Stelle und in derselben Höhe, mit einem Vorschlag, der die gewählte Suchmaschine nennt. in Ruhe aszendra.com /funktionen/ beim Tippen — gleiche Stelle, gleiche Höhe sternbild Mit DuckDuckGo suchen Wohin die Eingabe geht, steht dort, wo man sie abschickt.
Private Fenster

Was hier nicht geschrieben wird, muss nicht gelöscht werden

Ein privates Fenster bekommt eine eigene Sitzung ohne dauerhaften Speicher. Cookies, Cache und lokale Daten erreichen die Platte also gar nicht erst.

Weiter gelten der Werbeblocker und das Ausfüllen aus dem Tresor. Bewusst nicht das Angebot, ein neues Passwort zu speichern — ein neuer Eintrag wäre genau die Spur, die hier nicht entstehen soll.

Die Startseite sagt auch, was ein privates Fenster nicht kann: Für die besuchten Seiten, dein Netzwerk und deinen Arbeitgeber bleibst du sichtbar.

Normales und privates Fenster Zwei Fenster nebeneinander. Im privaten ist die Palette umgedreht: Was sonst violett ist, ist dort schwarz, und umgekehrt. gewöhnlich privat Die Palette ist umgedreht — in heller wie dunkler Systemeinstellung gleich, weil der Sinn gerade ist, dass man dieses Fenster nicht verwechselt.
Innen

Wie es gebaut ist

  • Eine Engine auf beiden Plattformen. Chromium unter macOS und Windows — keine Fehlerklasse, die es nur auf einem System gibt.
  • Bedienoberfläche und Inhalt sind getrennte Prozesse. Eine hängende Seite blockiert weder Tableiste noch Adressleiste.
  • Stürzt eine Seite ab, stirbt nur sie. Der Tab wird neu aufgebaut, wenn er sichtbar ist — aber nicht in einer Schleife.
  • Eigenes Menü statt Systemmenü. Zoom, Seitensuche, Leistungsstufe, Position der Tableiste und Einstellungen sehen auf macOS und Windows gleich aus.

Ausprobieren kostet nichts

Kostenlos, ohne Konto, ohne Anmeldung. Deine Lesezeichen kommen beim ersten Start mit, wenn du es erlaubst.

Aszendra laden